Hippiesland

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Debütalbum von Wolf Prayer

ep_cover_wolf-prayer.jpg Debüt-Album von Wolf Prayer

Auf der selbstbetitelten EP von Wolf Prayer lädt uns das Stoner/ Psychedelic Trio aus dem Saar-Pfalz-Gebiet  auf einen galaktischen Trip in die Atmosphäre melancholischer Weltraumklänge ein. Die Musiker schaffen es scheinbar ohne Mühe auf ihrer Mission ins All, eine klangliche Brücke der 1970er Ära über den Space Rock und Post Grunge der 1990er, bis hin zum modernen Psychedelic Rock der 2000er zu schlagen.

„Desert“ erwartet den Hörer mit einem tonnenschweren Black Sabbath-Gedächtnis Riff, welches sich ein warmes Wechselspiel mit schönen Cleansound/ Delay Gitarren liefert. Die Passagen werden perfekt vom Schlagzeug stimmungsabhängig unterstützt und wirken damit doppelt so fett. Absolut herausragend: der schamanisch anmutende Gesang, der stetig über dem Song zu schweben scheint, um anschließend in einem Brett der Wall of Sound zu münden, in dem vereinzelnd Melodiebögen aus dem Jenseits zu sprechen scheinen. Von einem vordergründigen, in der Art von Objektsignalen untermalenden Delay Effekt, wird die Reise ins Logbuch eingetragen.

wolf_prayer_EP_2-release.jpgBevor die Crew im Shuttle mit Overdrive und Phaser Kurs in einen anderen Orbit aufnimmt, erwartet den Kosmonauten in „Like a fool“ eine treibende und hypnotische Bassline, gepaart mit schönen, Spannung erzeugenden Melodienaufbauten. Sänger Jan erzählt. Er möchte gehört werden, schreit im Refrain Erlebtes, was es zu verarbeiten gilt den Sternen entgegen, die mit fuzzigem Flüstern hell erleuchtet antworten. Eine kosmische Reinigung der Seele, bevor das mächtige Stoner Doom Riff dem, noch einmal an Fahrt aufgenommenen Song zur Punktlandung verhilft.

Wolf Prayer fühlen sich in ihrem eigenen Klangkosmos, welchen sie sich selbst  erschaffen, hörbar wohl und das haben sie mit ihrer EP, auf der sich außerdem noch die Songs „According To The Rule“ und „Wolf Prayer“ befinden, auch absolut gutklassig eingefangen. Wir dürfen auf eine  Langspielplatte gespannt sein. Da ist noch Einiges drin!

Für Fans von Eternal Engine, Monster Magnet, Black Sabbath, My Sleeping Karma, The Fur, Silverchair.
Daniel Wieland, 31.05.2017

Wolf Prayer berichten über sich:

wolf_prayer-bandfoto.jpgWir sind Wolf Prayer aus dem schönen Saar-Pfalz-Gebiet. Wir waren im Oktober 2016 im Studio und haben eine kleine EP aufgenommen mit 4 Songs. Unsere musikalische Richtung findet sich im Desert-, Stoner-, 70's, Psychedelic-Rock wieder.
Wir sind drei Musiker, die schon lange Bühnenerfahrung mit früheren Bands haben, diese Combo gibt es aber erst seit 1,5 Jahren. Matthias Schorr (Schlagzeug) und ich (Jan Sprengard; Gitarre, Gesang) hatten zusammen in einer früheren Band schon gemeinsam musiziert. Nach einem halben Jahr stoß Tim Hansen (Bass) dazu. Wir haben den Focus erstmal auf Songwriting & Recording gelegt.
Ursprünglich war geplant, die vier Songs auf einer 10“-Vinyl zu realisieren. Aber die Produktion der Vinyl hätte nach den Studiokosten unser Etat gesprengt. Somit haben wir uns für eine CD im Vinyl-Look entschieden.
Auf unserer Facebook- und YouTube-Seite haben wir bereits Anfang des Jahres via Album-Teaser zu den Songs „Like A Fool“ und „Desert“ auf unsere EP aufmerksam gemacht. Auf SoundCloud kann man sich unsere EP mit den Liedern Like A Fool, Desert, According To The Rule und wolf prayer im Internet anhören.

www.youtube.com/channel/UCVLsSWQwtpFI5j5fccBsR2w
www.soundcloud.com/user-937267471

Zusammen mit dem Vinyl-Look der CD, einem Sticker auf dem Cover werben wir für unser Debütalbum auf Vinyl 2018.
Ende 2017 ist geplant weitere 4-5 Songs im Studio aufzunehmen, die zusammen mit den bereits aufgenommen vier Songs das Debüt-Album bilden. Für die Zeit Juni bis November sind außerdem Konzerte geplant, um unsere EP und Musikrichtung zu bewerben. Das nächste Konzert ist am 10.06 mit Buddha Sentenza im Jazzkeller Hofheim.