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Konzertbericht CAN Project am 08.04.17 in London, geschrieben von Sascha Wehling

 

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CAN Project - London, Barbican Hall, 8. April 2017

Unter dem Namen "CAN Project" bot sich dem CAN Fan am achten April in London eine einmalige Gelegenheit, die es nicht zu verpassen galt. Denn zum fünfzigsten Jubiläum einer der wohl wichtigsten deutschen Bands, der Kölner Avantgarde Rock Pioniere CAN, die Genre-übergreifend, weltweit, aber vor allem in den Musikhochburgen England und den U.S.A., so unterschiedliche Musiker wie z.B. David Bowie, Brian Eno, Sonic Youth, Joy Division, The Fall, Radiohead, Mars Volta oder Kanye West, inspirierten und bis zum heutigen Tag inspirieren, wie wohl keine zweite Band, ließen sich Spoon Records und Mute Records etwas ganz Besonderes einfallen.

Zum einen eine orchestrale Überarbeitung einiger CAN Stücke, gespielt vom Londoner Symphonie Orchester und dirigiert von Irmin Schmidt höchstpersönlich, und zum anderen eine Live Aufführung einiger CAN Stücke, vorgetragen von keinem Geringeren als CANs erstem Sänger Malcolm Mooney, begleitet von einer Supergroup.

Unter dem Publikum vernahm man vor dem Konzert, an diesem sonnigen, 21° warmen Tag, an den verschiedenen Eingängen zur Hall und auf dem hinteren Barbican Platz die unterschiedlichsten Sprachen wie z.B. Deutsch, Spanisch, Italienisch, Russisch oder Skandinavisch, das Publikum war multikulturell und im Durschnitt jenseits der fünfzig. Eine überwiegend ergraute Schar, teilweise CAN-Shirts tragender Fans, denen man ihre Euphorie förmlich ansah. Gespannt auf das Event, das vor einem lag und im Vorfeld wirklich eine Menge versprach. Einige bekannte Gesichter aus dem Film, dem Musik und dem journalistischen Bereich waren hier und da in der Menge auszumachen und auch die Familien der Mitglieder, wie die Töchter von Irmin Schmidt und Michael Karoli, die Frau von Jaki Liebezeit und selbstverständlich auch Hildegard Schmidt, die Frau von Irmin und Managerin von CAN, der wir unter anderem das grandiose Album "Tago Mago" oder die Beteiligung Malcolm Mooneys zu verdanken haben, die, obwohl nie ein Instrument eingespielt, gar nicht wegzudenken ist aus der Geschichte von CAN, waren anwesend.

Das Ganze begann dann um sechs Uhr Londoner Zeit mit einem einstündigen "Question & Answer" mit Gregor Schwellenbach, der Irmin Schmidt bei der orchestralen Umsetzung der CAN Stücke behilflich war und Rob Young, der im nächsten Jahr ein neues Buch über CAN veröffentlichen wird. Wärend des Gesprächs, das von einem mir leider unbekannten englischen Moderator geleitet wurde, erzählte man viel über die einzelnen Mitglieder und das musikalische Werk der CAN. Akustisch und optisch wurde einem auch etwas geboten, indem man immer wieder mal ein paar teils sehr seltene, kurze Audio- und Video-Auschnitte präsentierte.

Dann um 19:30 Uhr ging es endlich los. Kurz nachdem sich die restlos ausverkaufe Barbican Hall mit Fans gefüllt hatte, betrat zunächst das Londoner Symphonie Orchester die imposante Bühne, kurz darauf gefolgt von Irmin Schmidt, der sofort das Dirigentenpodest ansteuerete.

In der darauf folgenden Stunde wurde dem Zuschauer unter anderem die Weltpremiere einer orchestralen Version von CAN Themen, das Stück "Can Dialog", das Auschnitte aus Stücken wie z.B. "Halelluwah", "Spoon" oder "Sing Swan Song" beinhaltet, sowie "La Fermosa", die Musik zu einem Ballett, ebenfalls eine Weltpremiere, präsentiert.

Man sah Irmin seine Begeisterung an, als er sich nach den Stücken zum Publikum drehte. Obwohl dieses Urgestein mit seinen fast achtzig Jahren zu einem der Ältesten in der Branche zählen darf, wirkte er wärend der ganzen Aufführung genauso vital wie einer seiner jüngeren Kollegen.

Nun hat sich der Kreis endgültig geschlossen, von der Klassik zu CAN, zurück zur Klassik und schlussendlich zu einer Symbiose aus Klassik und CAN. Dieser Erfolg sei diesem Genie gegönnt, diesem Genie, das uns mit seinem Einsatz, seinem Können und seiner Kreativität so viele schöne Stunden beschert hat. Ein Mann der mehr als die hälfte seines lebens mit der Schöpfung wunderbarer Musik verbracht hat. Ein Mann, der auf ein wahrlich aufregendes, schaffendes Leben mit einer starken Frau an seiner Seite, die ihn immer tatkräftig unterstützt hat, zurückblicken kann, der aber trotz seiner ganzen Erfolge, immer noch auch Mensch geblieben ist, wovon ich mich zu meinem Glück schon einige Male selbst überzeugen konnte.

Das Londoner Symphonie Orchester gab sich sichtlich alle Mühe, dem Werk gerecht zu werden und dem nötigen Respekt zu zollen und spielte wie erwartet hervorragend.

Ich persönlich finde, dass die Vorführung überwiegend sehr starke und nur ganz wenige schwächere Momente aufwies und auf jedem Fall sehr gelungen war.

Nach der also durchaus sehr guten Aufführung hatte man dann die Gelegenheit, sich im Barbican Center am in kürzester Zeit fast restlos ausverkauften Merchandise Stand mit T-Shirts, CDs, Vinyl und mehr einzudecken oder sich den 1972 enstandenen Film "Free Concert", der einen Auftritt der CAN am 3. Februar 1972 in der ausverkauften Kölner Sporthalle dokumentiert, der vom WDR-Fernsehen mitgeschnitten 1975 ausgestrahlt wurde und auch Bestandteil der CAN DVD, sowie der VHS Kassette der "CAN Box" ist, anzusehen.

Um 21:00 Uhr war dann die Zeit für das "CAN Project" um Malcolm Mooney angebrochen. Unterstützt wurde er von Thurston Moore an der Gitarre und Steve Shelley, der schon vor sieben Jahren mit "Hallogallo 2010" einen Ausflug ins Krautrock Universum unternahm, indem er mit Michael Rother zusammen die Musik von NEU! Live präsentierte, an den Drums, beide bekannt durch ihre gemeinsamme Band Sonic Youth. Pat Thomas (u.a. Ghosts, Orkestra Kith’N Kin, Tony Oxley Quartett, Scatter) an den Keyboards, Deb Googe am Bass, Valentina Magaletti (u.a. Raime, Tomaga, Vanishing Twin) an den zweiten Drums und an den Percussions, James Sedwards (u.a. Guapo, Nøught, The Devil, Vertical Smile) an der zweiten Gitarre und Tom Releen, der sich für die Electronics verantwortlich zeigte.

Eröffnet wurde mit "Father Cannot Yell", das erste Stück, das Malcolm seinerzeit mit den damals noch unter dem Namen Inner Space musizierenden CAN aufnahm.

Ein Umstand, den wir, wie bereits angesprochen, Hildegard Schmidt zu verdanken haben. Hat sie Malcolm doch damals in Frankreich, wo sie ihn bei einem gemeinsamen Freund kennenlernte, in das CAN Studio eingeladen. Mooney, der ein bildender Künstler war und das mit dem Studio falsch verstand, kam dieser Einladung später nach. Nachdem sich das Missverständniss aufklärte, ging Malcolm kurzerhand ans Mikrofon, und Aufnahmen, wie wir sie auf "Monster Movie", "Delay 1968", "Unlimited Edition", "The Lost Tapes" und einigen Bootlegs wie z.B. "Prehistoric Future" zu hören bekommen, entstanden.

Ein grandioser Auftakt, der die Menge zu begeistern wusste. Im weiteren Verlauf wurden Stücke der Mooney Ära wie "The Thief", "Outside My Door", "Deadly Doris", "She Brings The Rain" aber auch "Mother Sky", das damals mit Damo Suzuki eingespielt wurde, präsentiert. Damo Suzuki selbst war auch im Publikum leider nicht anwesend.

Das Highlight des Konzerts war unumstritten eine knapp vierzehnminütige "Yoo Doo Right"  Version, mit der das Konzert dann auch sein Ende fand.

Malcolm wirkte wärend des kompletten Konzertes sehr ausgelassen, und man sah ihm seine 73 Jahre wirklich in keinem Moment an, vielmehr schien der Auftritt wie eine Frischzellenkur auf ihn zu wirken. Man hatte den Eindruck, er fühlte sich hin und wieder in die alte Zeit mit seinen guten Freunden auf Schloß Nörvenich zurückversetzt. Gut, dass er "Yoo Doo Right" diesmal nicht so lange auf der Bühne vortrug, bis er schlußendlich bewusstlos zusammenbrach, wie einst 1968.

Über die musikalische Arbeit seiner Mitstreiter lässt sich auch nichts Negatives sagen, ganz im Gegenteil. Der Einsatz von zwei gleichzeitig gespielten Drums konnte selbstverständlich zwar nicht die grandiose Arbeit vom kürzlich verstorbenen und schmerzlich vermissten Jaki Liebezeit, möge er in Frieden ruhen, ersetzen, schaffte aber einen guten, zwar anderen, aber ähnlich hypnotisierenden Ersatz. Die Atmosphere, die CAN mit jedem Stück mitliefert, lässt sich natürlich nicht einfach reproduzieren. Dafür hätten schon Malcolm, Holger, Irmin, Jaki und Michael selbst auf der Bühne stehen müssen.

Thurston Moores Beitrag war wie erwartet grandios, natürlich konnte auch er nicht den ebenfalls schmerzlich vermissten, vor sechzehn Jahren verstorbenen Michael Karoli ersetzen. Bot aber eine wirklich hervorragende Vorstellung.

Über den von den Fans heiß erwarteten Holger Czukay erfuhr man leider nur am Anfang des Konzerts, dass es ihm soweit gut ginge, eine Anreise aber leider nicht möglich war. "Ersetzt" wurde er von Deb Googe, die einst durch "My Bloody Valentine" von sich Reden machte und seit 2012 auch Mitglied von "Primal Scream" ist und ebenfalls, genau wie James Sedwards, in der "Thurston Moore Band" spielt. Die Keyboards gespielt von Jazzer Pat Thomas stachen für meinen Geschmack besonders heraus. Natürlich wäre es schön gewesen, hätte sich Irmin zu seinem alten Freund Malcolm auf die Bühne gesellt, aber die Arbeit von Pat war auf jeden Fall über jeden Zweifel erhaben und verdammt gut.

Die anschließende Aftershow Party, präsentiert von "The Kosmische Club", konnte sich der eingefleischte Krautrock Fan getrost sparen, hier wurde kaum etwas von dem gespielt, was man sich gewünscht hätte.

Mein persönliches Highlight war dann noch, durch die Hilfe von Sandra Podmore, die Tochter Irmins und ein immer sehr freundlicher und zuvorkommender Mensch, an meine begehrten Unterschriften von Malcolm Mooney zu gelangen.

Nun dürfen wir gespannt sein, was sich Spoon Records und Mute Records für die Veröffentlichung der "Single Box", die am sechszehnten Juni erscheinen wird, einfallen lässt und hören wärenddessen schön die Alben rauf und runter und lassen uns weiterhin verzaubern.>

Die Zeit lässt sich übrigens auch herrlich mit meinem CanFanPage YouTube Channel überbrücken.

Einen krautigen Gruß an alle CAN begeisterten Sascha Wehling

Mehr von/über Sascha Wehling:
Interview Aumega Project und Interview Das Raunmpiloten

Zu den Bildern:
Pic 1: links Rob Young, rechts Gregor Schwellenbach
Pic 2: Irmin Schmidt & Londoner Symphonie Orchester
Pic 3: Irmin Schmidt
Pic 4: CAN Project
Pic 5: J. Sedwards, T. Releen, V. Magaletti, M. Mooney, S. Shelley, D. Googe, T. Moore
Pic 6: Spoon Crew in den Achtzigern © Spoon Records

Live-Video:

By the name "CAN Project", the CAN Fan was offered a unique opportunity on the 8th of April, in London, which was not to be missed. For the fifties anniversary of one of the most important German bands, the Cologne avant-garde rock pioneers CAN, who inspired genre-encompassing, worldwide, but above all in the music strongholds England and the U.S.A., so different musicians as eg. David Bowie, Brian Eno, Sonic Youth, Joy Division, The Fall, Radiohead, Mars Volta or Kanye West, and inspire to this day, like no other band, Spoon Records and Mute Records do something very special. 

On one hand, an orchestral rework of some CAN pieces, performed by the London Symphony Orchestra and conducted by Irmin Schmidt highly personal and on the other hand, a live performance of some CAN songs, presented by noone less than CAN's first singer Malcolm Mooney, accompanied by a supergroup.

Among the audience you heard, on this sunny, 21 ° warm day, before the concert, to the different entrances to the Hall and on the rear Barbican Square the most diverse languages such as German, Spanish, Italian, Russian or Scandinavian, the audience was multicultural and in the average beyond the fifties. A predominantly graying sharp, partial CAN shirts carrying fans which one looked at their euphoria formally. Tired of the event that lay in front and really promised a lot in the run-up. Some well-known faces from the film, the music and the journalistic business were found, in the crowd and also the families of the members, like the daughters of Irmin Schmidt and Michael Karoli, the wife of Jaki Liebezeit and, of course, also Hildegard Schmidt the wife of Irmin and manager of CAN, among other things she made come true the grandiose album "Tago Mago", or the participation of Malcolm Mooney, which, although never play an instrument, can not be imagined, from the history of CAN, were present.

It all started at six o'clock, London time, with an one hour "Question & Answer" with Gregor Schwellenbach, who helped Irmin Schmidt at the orchestral implementation of the CAN pieces and Rob Young, who will publish a new book about the CAN, next year. During the conversation, a by me unfortunately unknown English moderator, was told much about the individual members and the musical work of CAN. Acoustic and optical was also offered a little, by playing a few, sometimes very rare, short audio and video excerps.

Then at 19:30 it finally started, shortly after the completely sold out Barbican Hall was filled with fans, the London Symphony Orchestra entered first the imposing stage, followed shortly by Irmin Schmidt, who immediately directed the conductor's podium.

In the following hour the audience get presented, the world premiere of an orchestral version of CAN themes, the "Can Dialog", who included cut outs for example, of "Halelluwah", "Spoon" or "Sing Swan Song", as well as "La Fermosa" the music to a ballet, also a world premiere.

Irmin was looked enthusiasm as he turned to the audience after the concert. Allthough this man with his nearly eighty years, to one of the oldest in the business, he was as vital as any of his younger colleagues, during the whole performance.

Now the circle has finally closed, from Classic to CAN, back to Classic and in the end to a symbiosis of classical music and CAN. This success was granted to this genius, to this genius which has given us so many beautiful hours with its dedication, skill and creativity. A man who has spent more than half his life with the creation of wonderful music. A man who had a truly exciting, creative life with a strong woman on his side, which has always supported him energetically, in spite of all his successes, can still be seen as a human being.

The London Symphonic Orchestra obviously made every effort to do satisfaction to the work and to give the necessary respect and played excellently as expected.

Personally I find the demonstration, mostly very strong with only very few, weaker moments and in every case very successful.

After the great performance, you had the opportunity to stock up, on the, in the shortest time almost completely sold out merchandise stall, with T-Shirts, CD's, vinyl and more, in the Barbican Center or to watch the "Free Concert", a film which documented a concert in 1972 on February 3, in the sold out Cologne Sporthalle, which was recorded by the WDR television, broadcasted 1975 and is also a part of the CAN DVD, as well as the VHS cassette of the "CAN Box".

At 21:00 the time had come for the "CAN Project" around Malcolm Mooney. He was supported by Thurston Moore on guitar and Steve Shelley, who already went on a trip to the Krautrock universe seven years ago with "Hallogallo 2010" playing together with Michael Rother the music of NEU! live, at the drums, both knowning each other by there participation of their band Sonic Youth. Pat Thomas (including Ghosts, Orkestra Kith'N Kin, Tony Oxley Quartet, Scatter) playing the keyboards, Deb Googe on the bass, Valentina Magaletti (among others Raime, Tomaga, Vanishing Twin) on the second drums and percussions, James Sedwards (including Guapo, Nøught, The Devil, Vertical Smile) on the second guitar and Tom Releen, who was responsible for the electronics.

The concert opened with "Father Can not Yell", the first piece that Malcolm recorded with the at that time under the name Inner Space playing CAN.

A circumstance which we have already owed to Hildegard Schmidt. She invited Malcolm back then in France, where she met him by a friend, to the CAN Studio. Mooney, who was a fine artist and who misunderstood the studio, came back later. After the misunderstanding became enlightened, Malcolm went quickly to the microphone and recorded songs we known from the albums "Monster Movie", "Delay 1968", "Unlimited Edition", "The Lost Tapes" and a few bootlegs such as "Prehistoric Future".

A grandiose opener who knew how to inspire the crowd. In the following sections they played songs of the Mooney era like "The Thief", "Outside My Door", "Deadly Doris", "She Brings The Rain" but also "Mother Sky", which was then recorded with Damo Suzuki. Damo Suzuki himself was unfortunately not present, neither in the audience.

The highlight of the concert was unquestionably a fourteen minute "Yoo Doo Right" version, with which the concert then came to an end.

Malcolm had a lot of fun during the entire concert, and he did not really look like his 73 years, but the performance seemed like one to act on him. He had the impression he felt back into the old time with his good friends at castle Nörvenich.

Well, he did not performed "Yoo Doo Right" this time on the stage, until he finally crashed unconsciously, as back in 1968.

Nothing bad can be said about the musical work of his co-workers, but quite the opposite, the use of two drums played at the same time of course, did not succeed in replacing the grandiose work of the recently deceased and painfully missed Jaki Liebezeit, rest in peace, but a good, though different, but similar hypnotizing substitute. The atmosphere that CAN transport also with every song, can not be easy reproduce, of course.

Malcolm, Holger, Irmin, Jaki and Michael had to be on the stage for this.

Thurston Moore's contribution was, as expected, terrific, of course, he could not replace the equally painfully missing, sixteen years ago deceased Michael Karoli, but do a really excellent performance. About Holger Czukay, which was very expected by the fans, we only known, at the beginning of the concert, that he was doing well so far, but an arrival was unfortunately not possible.

He has been replaced by Deb Googe, who is already known for "My Bloody Valentine" and has been a member of "Primal Scream" since 2012, just like James Sedwards, she plays also in the "Thurston Moore Band". The keyboards played by Jazzer Pat Thomas stuck to my taste especially, of course, it would have been very nice if Irmin had joined his old friend Malcolm on the stage, but the work of Pat was definitely beyond doubt sublime and damn good.

The Aftershow Party presented by "The Kosmische Club" was able to save for the hardcore Krautrock fan, here was hardly anything from the past played what you wanted to hear.

My personal highlight was then to get my coveted signatures from Malcolm Mooney, with the help of Sandra Podmore, the daughter of Irmin and an always very friendly and accommodating person.

Now we can be curious what Spoon Records and Mute Records do for the release of the "Single Box" who will be released on the sixteenth of June, and will listen to the albums up and down and keep us enchanted.

The time can also be bridged wonderfully with my CanFanPage YouTube channel.

Greetings to all CAN enthusiastically Sascha Wehling

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