Hippiesland

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Das Interview mit Fairykelt führte Harald G. aus dem Hippiesland am 09.01.17

 

Harald G.: Heute geht es in unserer Interview-Ecke mal nicht psychedelisch-spacig oder gar elektronisch zu, sondern wir dürfen Euch auf eine Reise in das Reich der keltisch-irischen sowie mittelalterlichen und märchenhaften Musik mitnehmen. Fairykelt, eine dreiköpfige Band aus der Altmark ist bei uns zu Gast, und ich darf Euch ganz herzlich begrüssen. Am besten stellt Ihr Euch unseren Lesern doch mal selbst vor - wie Ihr heisst, wo Ihr wohnt und was Ihr sonst noch so außer Musik macht...

Fairykelt: Sei gegrüßt Harald! Schön, dass wir uns vorstellen dürfen. Also, wir heißen Ritschi, Emmalies und Biene, und wir wohnen im Wendland und in der Altmark. Für alle, denen das nichts sagt..., das ist ungefähr in der Nähe der Stadt Salzwedel. Das Wendland liegt in Niedersachsen und die Altmark gehört noch zu Sachsen-Anhalt.

Wir machen alle total gerne Musik. Natürlich spielen wir am liebsten als Fairykelt, aber auch nebenher machen wir noch andere Musik. Emmalies und Ritschi sind aus alten Zeiten bekannt durch ihre Band Zanzelgret. Sie ging damals auch schon in eine ähnliche Richtung, nur dass auf plattdeutsch gesungen wurde.

Die Inhalte der Texte umfassten aber auch ähnliche Themen, wie Elfen, Zwerge - und die Musik hatte stark keltische Einflüsse. Zehn Jahre lang hatten sie unzählige Fernseh- und Radioauftritte, drei CDs produziert und Tourneen bis Chicago gemacht. Heute kann man Ritschi und Emmalies neben Fairykelt noch in anderer Bandkonstellation auf diversen Festen und Veranstaltungen hören, hier spielen sie alles Altbekannte bis Moderne. Biene gibt nebenher noch Blockflötenunterricht und tritt auch hier und da mal solo mit Barockmusik und keltischer Musik auf. Wir sind alle drei nicht nur Hobbymusiker, sondern wir betreiben dies recht ernsthaft, Musik ist unser Leben. Wir wohnen alle drei sehr ländlich, halten Hühner, und Emmalies wohnt wie eine echte Elfe ganz idyllisch mit Pfauen in einem verwunschenen Hexenhäuschen. Ritschi bewohnt eine ehemalige Wassermühle und Biene züchtet allerlei Nutztiere zum Eigenbedarf als (Teil-) Selbstversorgerin und pflegt einen Biogarten.

Harald G.: Wem von Euch verdanken wir diese wundervolle Stimme, und wer von Euch spielt welche Instrumente?

Fairykelt: Emmalies singt diesen elfenhaften Gesang und ist nebenher für allerlei Percussion verantwortlich. Beides zusammen kann manchmal ganz schön herausfordernd sein! Ritschi spielt Gitarre, und auf ihn ist immer Verlass. Auf der CD hat er auch seine Mundharmonika-Künste mit eingebracht sowie in zweiter Stimme gesungen. Biene spielt diverse Flöten, von Sopran- über Alt- bis Tenorblockflöte.

Harald G.: Wann habt Ihr Euch gegründet?

Fairykelt: 2014 hat Biene Fairykelt als Duo mit Ritschi zusammen gegründet. Wir haben ein Jahr lang rein instrumentale Auftritte gegeben und dann 2015 beschlossen, Emmalies zu uns aufzunehmen, die uns seitdem wunderbar ergänzt.

Harald G.: Euer Debütalbum ist erschienen. Sagt unseren Lesern doch mal, was ihnen alles auf diesem Album erwartet...

Fairykelt: Auf unserem Album erwartet die Zuhörer irische, mittelalterliche und keltische Musik. Es sind insgesamt 21 Stücke und fast eine Stunde Musik aus diversen Ländern wie England, Irland, Schottland, Italien und Frankreich.

Harald G.: Und Ihr macht natürlich nicht nur im „stillen Kämmerlein“ Musik, sondern Ihr tretet mit Euren Darbietungen auch an die Öffentlichkeit. Gibt es aus der Vergangenheit Auftritts-Highlights, an die Ihr Euch gerne zurück erinnert?

Fairykelt: Wir haben diverse große und kleine Auftritte hinter uns - öffentlich und auch in privatem Rahmen. Gerne erinnern tun wir uns an den Auftritt beim Solarfestival in Peckfitz, wo sonst eigentlich überwiegend Techno gespielt wurde, an den Auftritt als Vorgruppe der Irish Bastards auf der Irish Folk Night der Festung in Dömitz, die zahlreichen Auftritte auf der kulturellen Landpartie im Wendland, in Museumsdörfern, auf Weihnachtsmärkten, an das Weinfest in Salzwedel, das Bohlsener Mühlenfest, die Events im Märchenpark Salzwedel und viele weitere Veranstaltungen.

Harald G.: Und was habt Ihr für die nahe oder mittlere Zukunft an weiteren Auftritten geplant?

Fairykelt: An Ostern kann man uns im Freilichtmuseum Diesdorf hören, im Mai sind wir wieder auf der kulturellen Landpartie unterwegs und auch auf dem Blumenfest des Martinshofes in Wrestedt.

Harald G.: Gibt es auch die Möglichkeit, Euch zu buchen, z.B. für öffentliche oder private Veranstaltungen, Geburtstags-, Hochzeits-,  Jubiläumsfeiern usw.?

Fairykelt: Natürlich kann man uns auch für private Feiern jeder Art buchen, für Stadtfeste, als Einlage oder Teil eines größeren Programms. Wir haben letztens einen Poetry Slam musikalisch untermalt, haben auch auf einigen Hochzeiten gespielt und das passende Programm für die (private?) Walpurgisnacht-Party zusammengestellt

Harald G.: Aber bevor ich Euch jetzt unnötig mit Fragen überhäufe - gebt  doch unseren Lesern einfach mal den Link zu Eurer Homepage, auf der man bestimmt alles über Euch erfahren wird, z.B. wie man Euer Debütalbum bestellen kann. Ich gehe mal davon aus, dass man dort auch Hörproben zu Euren Werken findet, sich Videos anschauen kann, etwas über Eure nächsten Auftritte findet - und auch an wen man sich wenden muss, um Euch für eine Veranstaltung zu buchen...

Fairykelt: www.fairykelt.de - schaut mal herein!

Harald G.: Ich denke mal, dass man darüber hinaus auch noch anderweitig im Web etwas über Euch findet - in sozialen Netzwerken oder auf Audio-Plattformen wie z.B. Soundcloud?

Fairykelt: Ja, auch auf YouTube und Facebook sind wir unter dem Namen Fairykelt zu finden! Auf Soundcloud allerdings nicht.

Harald G.: In unserem Partnersender plattenkeller-radio seid Ihr bereits des öfteren zu hören. Gibt es darüber hinaus weitere Internet-Radios, die Eure Musik spielen?

Fairykelt: Ja, gibt es. Zum Beispiel http://angel-devil.eu/ und andere haben unsere Musik schon gespielt.

Harald G.: Was habt Ihr für die weitere Zukunft geplant? Bestimmt werden wir noch viel von Euch hören, und vielleicht denkt Ihr auch schon an die Veröffentlichung weiterer Tonträger?

Fairykelt: Die nächste CD soll spätestens in diesem Sommer erscheinen. Möglichst schon eher, wenn die Auftritte uns Zeit für die Studio-Arbeit lassen.

Harald G.: Ich bedanke mich im Namen unserer Leser und im Namen der Redaktion für dieses Interview. Vielleicht sieht man sich mal bei einem Eurer Auftritte oder auch in gemütlicher privater Runde. Bevor ich die Interview-Runde auflöse, habt Ihr jetzt noch die Gelegenheit, unseren Lesern etwas mitzuteilen oder ihnen ein paar Worte mit auf den Weg zu geben... 

Fairykelt: Wir bedanken uns ebenfalls und möchten den Lesern folgendes mit auf den Weg geben: Seid immer brav, hört was Mammi sagt und kauft Euch Fairykelt-CDs.