Hippiesland

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Das Interview mit Aumega Project führte Harald G. aus dem Hippiesland am 27.02.17

 

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Harald G.: Den Namen Sascha werden viele unserer Leser noch durch unser Interview mit Das Raumpiloten in Erinnerung haben, das von uns bereits am 26.04.2016 veröffentlicht wurde. Heute sitzt Sascha Wehling erneut an unserem Interviewtisch, allerdings nicht mehr in seiner Eigenschaft als aktiver Musiker, sondern als Betreiber des Netlabels Aumega Project.
Sascha, Du hast das Musikprojekt Das Raumpiloten aufgegeben, was nicht nur ich wegen der sehr anspruchsvollen Musik schade finde. Wie kam es dazu?

Sascha: Das Raumpiloten ist erst einmal nur auf Eis gelegt, es kann schon gut sein, dass da irgendwann nochmal was kommt. Eigentlich sollte ja schon zum Ende 2016 eine Split mit den Mayan Ruins, die sogar schon für Mitte 2014 geplant war und ein neues Album erscheinen.
Leider sind im letzten Jahr aber ein paar unvorhersehbare Dinge eingetreten, die weder die Split noch das Album zuließen.
Im Moment verhält es sich auch einfach so, dass ich von diesem Projekt etwas Abstand brauche.
Aber da das Interesse offensichtlich noch besteht, wir wurden z.B. für dieses Jahr zum London Psych Fest eingeladen, wird da bestimmt noch etwas kommen, denke ich.
Nur in nächster Zeit eben nicht!

Harald G.: Könntest Du Dir trotzdem vorstellen, in mittlerer oder ferner Zukunft mal wieder als aktiver Musiker kreativ zu werden, evtl. auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern?

Sascha: Es macht mir nicht mehr so großen Spaß und es hat auch im Moment nicht mehr so den Wert für mich, selbst als Musiker in Erscheinung zu treten. Aber sicherlich werde ich hier und da mal etwas alleine oder mit jemanden zusammen aufnehmen. Zur Zeit habe ich noch zwei Solo Projekte, und so etwas wie eine Band existiert auch.
Aber dazu vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt mal mehr.

Harald G.: Aber kommen wir lieber zu dem Thema unseres heutigen Interviews: Du betreibst das Netlabel Aumega Project, eine wahre Fundgrube für Kenner und Liebhaber psychedelischer Musik und damit verwandten Genres. Vielleicht magst Du unseren Lesern zunächst einmal den Link zu Deiner Label-Webseite nennen?

Sascha: Also zunächst wäre da natürlich unsere Bandcamp Seite, auf der man sich die Musik anhören und runterladen kann. Zur besseren Übersicht gibt es jetzt auch seit kurzem eine Homepage und auf Facebook (https://www.facebook.com/aumegaproject) kann man sich auch auf dem laufendem halten, was neue Veröffentlichungen angeht. Selbstverständlich findet man uns auch auf YouTube.

Harald G.: Seit wann betreibst Du dieses Netlabel und wie kam es dazu?

Sascha: Ich betreibe das Netlabel seit September 2014. Den Wunsch, irgendwann einmal ein eigenes Label zu gründen, hatte ich schon sehr lange. Nur dachte ich ursprünglich ganz klassisch an CD und Vinyl Veröffentlichungen, das erschien mir dann aber irgendwann nicht mehr wirklich zeitgnössisch, nicht dass man mich jetzt falsch versteht, ich habe nichts gegen CD's oder Vinyl, ich habe bis vor neun, zehn Jahren selbst viel Vinyl gekauft und schätze den Charme, den so eine Scheibe ausstrahlt enorm.
Ich persönlich sehe aber auch keine Notwendigkeit darin, digital produziertes auf einen analogen Tonträger wiederzugeben, was ja leider meistens so ist.
Auf jeden Fall bin ich durch Das Raumpiloten immer vertrauter mit Seiten wie Bandcamp geworden und erkannte, dass man solche Plattformen wirklich optimal für ein Netlabel nutzen könnte. Da ich schon lange international vernetzt bin, bin ich die Sache dann einfach mal angegangen.
Ein Netlabel bietet einfach eine Menge Vorteile für alle Seiten. Von der wegfallenden Umweltbelastung durch Produktion, Verpackung, Vertrieb etc. mal ganz abgesehen, bietet es natürlich auch eine Reihe an Vorteile für den Künstler, so kann man z.B. von den Aufnahmen direkt in die Veröffentlichung übergehen, ohne Zeit für die Produktion des Datenträgers zu verschwenden bzw. man kann bis zur letzten Minute auch noch schnell Änderungen vornehmen. Für den Musikliebhaber geht es natürlich auch kaum einfacher, als über den digitalen Weg an sein begehrtes Gut zu kommen.
Aber mit das Wichtigste ist der Umstand, dass ich so Musik anbieten kann, die für jeden erschwinglich ist.
Denn es war mir auch ein riesiges Anliegen, eine Plattform anbieten zu können, auf der man sich auch tummeln kann, wenn man keinen dicken Geldbeutel besitzt. Bis dato sind bei mir nur zwei Alben erschienen, die kostenpflichtig sind, und der Anteil an kostenpflichtigen Alben wird auch immer extrem gering im Vergleich zu den kostenlosen und den "name your price" Veröffentlichungen bleiben. Bei den "name your price" Veröffentlichungen hat man selbstverständlich auch die Möglichkeit, eine Null einzutragen, wodurch das Album dann auch zu einem kostenlosen Download wird.
Bei mir sind alle herzlich Willkommen, die Leute, die sich ihre Musik kostenlos runteladen genauso wie diejenigen, die für einen Download bezahlen.
Bei Aumega Project steht die Musik im Vordergrund, die anderen Künstler und ich wollen in erster Linie Menschen, die sich für diese Art von Musik interessieren eben mit dieser Musik versorgen und das ohne Limitation.
Was jetzt aber auch nicht bedeutet, dass ich niemals etwas auf einem physischen Datenträger veröffentlichen werde. Ich kann mir schon vorstellen, auch mal eine CD von einem gefragtem Album zu veröffentlichen, das wären dann aber eher Ausnahmen.

Harald G.: Ohne genau durchgezählt zu haben, wie viele Alben Du dort schon veröffentlicht hast, denke ich mal, dass es steil auf die Zahl 100 zugeht. Ich habe vorhin den Pauschalbegriff „psychedelische Musik" verwendet, aber Du kannst unseren Lesern bestimmt besser erläutern, was den Musikliebhaber auf Deinem Label alles erwartet...

Sascha: Es sind etwas über 80 Alben und EP's, in diesem Jahr werden es aber ganz sicher über 100 werden. Zu erwarten hat der Besucher eine Vielzahl an Genres, von Avantgarde bis Zamrock, von akustischen bis rein elektronischen, analogen und digitalen Aufnahmen, alles mit einem gewissen Bezug aufs Psychedelische bzw. mit einer tieferen Ebene in der Musik, die eine Erfahrung ermöglicht.
Überwiegend, aber nicht nur, eher Musik für den Kopf als für die Beine. Musik, die nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen soll und kann.
An dieser Stelle würde ich wieder die musikalischen Reisen, die ich im letzten Interview schon angesprochen hatte, wieder ins Spiel bringen wollen.
Denn das trifft es ganz gut: "musikalische Reisen".
Da ich sehr großen Wert darauf lege, so international wie möglich zu arbeiten, erwarten den Musikliebhaber natürlich auch eine große Bandbreite unterschiedlich kulturell geprägter Musikstile.

Harald G.: Wie jedes andere Label hast auch Du strenge Kriterien, was die Auswahl des Materials anbelangt. Welche Voraussetzungen muss eine Band oder ein Klangprojektkünstler mit sich bringen, um eine Chanche zur Veröffentlichung seiner Werke bei Deinem Netlabel zu haben?

Sascha: Also zuerst einmal muss er mich natürlich mit der Musik begeistern können - und wie er diese Begeisterung bei mir auslösen kann, kann ich jetzt gar nicht genau beschreiben.
Die Musik sollte natürlich im besten Fall etwas eigenständiges haben, einen packen können und natürlich eine Tiefe besitzen, die einen berührt.
Aber ich kann das jetzt echt gar nicht so pauschal sagen, am besten man läßt mir einfach etwas zukommen und ich höre es mir dann an und entscheide, ob es was für mich und vor allem etwas für das Label ist. Es ist eben auch so eine Sache ob es passt, ich musste auch schon einer Reihe Musiker und Bands absagen, weil ihr Sound einfach nicht passte. Rein musikalisch war da gar nichts dran auszusetzen, es passte nur einfach nicht.
Wenn ich das Gefühl bekomme, dass es einem Künstler in erster Linie nur um Kohle geht, wird sich die Sache auch nicht gerade positiv für ihn entwickeln.
Bei Aumega Project sollte wirklich immer die Musik vorrangig sein und das erwarte ich auch von den Künstlern.

Harald G.: Wenn ich die Releases auf Deiner Homepage durchblättere, entdecke ich einige Artists, die schon mal in unserer Interview-Ecke zu Gast waren oder über die wir anderweitig in redaktionellen Teil unseres Online-Magazins berichtet haben. Wie kommst Du an das Material für die Veröffentlichungen? Sind es Künstler, auf die Du z.B. durch Deine Aktivitäten in sozialen Netzwerken aufmerksam geworden bist oder treten auch Bands bzw. Solisten selbst an Dich heran? Oder mal ganz einfach gefragt: Wie könnte z.B. ich als Musiker, der Interesse daran hat, seine Werke über Dein Netlabel zu veröffentlichen, an Dich herantreten?

Sascha: Einige Künstler wie z.B. Weites Luftmeer und Lubianka, haben nach dem Aumega Project Re-Release auch etwas auf Vinyl veröffentlicht und haben deshalb ihren Weg in Dein Magazin gefunden.
Von anderen Künstlern wie z.B. Mike Häfliger, der unter anderem auch bei den Space Invaders spielt, oder Klaus Morlock, der schon in den Siebzigern Filmmusik gemacht hat, hast Du aber ganz bestimmt auch schon mal wo anders etwas gelesen.

Anfangs habe ich nur befreundete Musiker und Bands, wie z.B. Nicolás Desulovich's Ars Caelum & Ludi Voyak aus Argentinien, der mit Nebular Silence übrigens auch ein sehr interessantes Netlabel führt, mit dem ich auch immer wieder mal zusammen arbeite, oder die Majan Ruins aus den Vereinigten Staaten, die ich auch schon seit einigen Jahren kenne, gefragt ob sie Interesse hätten.
Irgendwann habe ich mich dann aber auch auf den allseits bekannten Seiten nach neuen Bands umgeschaut.
Es kommt aber natürlich auch vor, dass mir ein anderer Künstler einen Tip gibt und mir etwas von einem befreundeten Musiker zukommen lässt.
Ansonsten schicken mir natürlich wie üblich interessierte Bands einfach was per E-Mail. Das meiste finde ich aber tatsächlich selbst.
Falls jemand an einer Veröffentlichung bei Aumega Project interesse hat, schickt er mir sein Material am besten via Mail an aumegaproject@googlemail.com oder aber er kontaktiert mich einfach über die Aumega Project Facebook Seite.

Harald G.: Natürlich nützt das beste Label nichts, wenn es niemand kennt. Welche Möglichkeiten nutzt Du, Dein Schaffen und Tun innerhalb der dafür geeigneten Zielgruppe publik zu machen?

Sascha: Im Moment konzentriere ich mich hauptsächlich auf das Medium Radio, so habe ich z.B. jetzt zusätzlich zu den ständigen Radio Specials auch monatliche Sendungen, bei den Underground ÄxpÄrten und Radio Sunrise (Jeden ersten Samstag  im Monat um 22:00 Uhr), sowie auf Wild Thing und Exarhiotis (Jeden ersten Sonntag im Monat um 13:00 Uhr), bei denen ich das Aumega Project Program vorstelle. Demnächst wird auch noch eine Sendung auf Marmalade Radio hinzukommen, und auch das wird bestimmt nicht der letzte Sender sein. Die Sendungen kann man sich übrigens auch alle auf Mixcloud anhören.
Ansonsten nutze ich halt alles, was sich sonst noch anbietet, um auf sich Aufmerksam zu machen. Zum Beispiel schicke ich die Releases an Blocks und Online Mags - und Flyer werden selbstverständlich auch verteilt.
In diesem Jahr wird sich auch wesentlich mehr auf YouTube tun, aber dazu möchte ich noch nicht zu viel verraten.

Harald G.: Im Namen unserer Redaktion und im Namen aller Leser bedanke ich mich für dieses Interview und wünsche Dir für Deine Zukunft sehr viel Erfolg. Auch hier wieder dürfen die Schlussworte Dir gehören... 

Sascha: Zum Schluss würde ich vielleicht noch auf zwei Sampler hinweisen wollen. Zum einen wäre das "A Trip Into A New State Of Mind Vol. 1", der eine schöne, über vierstündige Übersicht über das Aumega Project und auch das Nebular Silence Programm bietet, und dann wäre da noch unser neuer Sampler "Far Beyond New Galaxies" der am 2. März erscheinen wird.
Ein Release Radio Special wird am gleichen Tag auf Radio Sunrise um 22:00 Uhr stattfinden. Wer Lust hat kann da natürlich sehr gerne zuhören, da würde ich mich freuen.
Weitere Sampler-Specials werden auf Exarhiotis und auf Wild Thing Radio am Sonntag den 12. März um 13:00 Uhr und auf ISKC-Radio am Montag den 20. März um 21:00 Uhr stattfinden.

Ich bedanke mich bei Dir und dem Team für Euer Interesse, eure Zeit und Mühe, bleibt unbedingt gesund und macht genauso weiter.

Dem Leser danke ich ebenfalls für sein Interesse und für seine Zeit, und ich hoffe,  dass er viel schöne Musik bei mir findet und sich ein paar schöne Stunden machen kann.

Harald G.: Many of our readers may still remember the name Sasha because of the Interview with Das Raumpiloten already published in April 26th 2016 by us. Today Sascha Wehling is back at our interview-corner, however, no longer in his capacity as an active musician, but as the operator of the netlabel Aumega Project.
Sascha, you gave up the music project Das Raumpiloten, which is a pity, not just for me because of the very demanding music. How did it happen?

Sascha: Das Raumpiloten is put on ice first of all. Probably there will be something more of it in the future. Actually there should be released a split in 2016 with the Mayan Ruins, which was formally planned for the middle of 2014 and also a new album.
Unfortunately, a couple of unpredictable things have happened in the last year that neither the split nor the album allowed to be released.
At the moment it is just the same, that I need some distance from this project.
But since the interest obviously still exists, we became f.e. invited to this year´s London Psych Fest. I'm thinking of the fact that something is going to come in, I guess. But not in the near future.

Harald G.: Could you imagine, in middle or distant future times once again as an active musician to become creative, possibly also in collaboration with other artists?

Sascha: It does not make so much fun for me anymore and it has not the same value for me, even as a musician in appearance. But surely I'll be recording something, alone or with someone else.
At the moment I have two solo projects and something like a band exists also. But maybe at another time.

Harald G.: But let's get to the topic of our interviews today: You operates the netlabel Aumega Project, a veritable treasure trove for onnoisseurs and enthusiasts lovers of psychedelic music and related genres. Maybe you like to give our readers the link to your label website firstly?

Sascha: So first of all there is our Bandcamp site. Here you can listen to the music and download it. For a better overview, there is now also a homepage and on Facebook (https://www.facebook.com/aumegaproject) you can update about new releases.
Of course you can find us also on YouTube.

Harald G.: Since when do you run this netlabel and how did it happen?

Sascha: I run the netlabel since September 2014. I had the wish to start my own label since a long time. I originally thought of classical publications on CD and vinyl, but it seemed to me somehow, no longer really contemporary, dut don't missunderstand me, I have nothing against CD's or vinyl, I have bought a lot of vinyl up to nine, ten years ago, and I appreciate the charm of them.
Personally, however, I do not see any need to reproduce digitally produced on analogue sound recordings, what most happend.
Anyway, I became by Das Raumpiloten more and more familiar with sites like Bandcamp and recognized that such platforms could be really optimal for a netlabel use. Since long I am already international networked, I simply started it.
A netlabel simply offers a lot of benefits for all sites. From the environmental pollution caused by production, packaging, sales, etc., quite apart from that, it also offers a number of advantages for the artist, so f.e. you can merge from the recordings directly into the publication, without wasting time for the production of the data media, or one also can change something quickly at the last minute. Of course, for the music lover, it is hardly any easier than coming to his coveted estate via the digital way. But the most important thing is the fact that I can offer music that is affordable for everyone. Because it was also a huge concern for me to offer a platform on which you can also hang around when you do not have much money. To date only two albums are fee-based and the proportion of paid albums will always be extremely low, compared to the free and the "name your price" albums. With the "name your price" publications of course you have the possibility to enter a zero, so the "name your price" album becomes a free download.
For me are all welcome, the people who download their music for free as well as for those who pay for an album.
At Aumega Project the music is most important, the other artists and me primarily want people who are interested in this kind of music and supply them with this music and without limitation.
That does not mean, however, that I will not publish something on a physical disk. I can imagine to publish an high requested album, but that would rather be exceptions.

Harald G.: Without counting exactly how many albums you published there already, I think that it goes steeply to the number 100. I have used the phrase of "psychedelic music" but you can better explain it to our readers , what does the music lover could find on your label?

Sascha: There are more than 80 albums and EP's, but this year they will certainly rise above 100. The visitor has to expect a variety of genres, from avant-garde to zamrock, from accoustic to purely electronic, analog and digital recordings, everything with a certain reference to the psychedelic or with a deeper level in the music that makes experience possible. First but not only, music rather for the brain than for the legs.
Music that is not only for entertaining, but also for thought.
At this point I would return the musical journeys back into the game, which I had already mentioned in the last interview. Because it is quite good: "musical journeys".
Since I attach great importance to working as internationally as possible, so the music lover of course also expect a wide range of different cultural music styles.

Harald G.: Like any other label, you have strict criteria, making the selection of the material. What conditions does a band or a sound project artists need to fulfill, to give him a chance to publish his works on your netlabel?

Sascha: So first, of course, they must be able to inspire me with their music and how they can trigger this enthusiasm with me, I can not describe exactly now.
The music should, of course, at best have something separate, one can grab and, of course, have a depth which touches.
But I can not really say that, at the moment, so it's best to just let me know, and I'll listen to it and decide if it's something for me and above all for the label.
It is also such a thing whether it suits, I had also already a number of musicians and bands cancel, because their sound just did not fit. Purely musical, there was nothing wrong, it simply did not fit.
If I get the feeling that an artist is primarily concerned about money, the thing will not develop positively for him either.
At Aumega Project, music should always be a priority, and I expect that from the artists.

Harald G.: When I browse the releases on your homepage, I discover some artists, who have been guest in our interview corner or about whom we have reported elsewhere in the editorial section of our online magazine. How do you get the material for the publications? Are they artists to whom you get f.e. by your activities in social networks or do also bands or solo artists contact you? Or differently asked: How could f.e. I as a musician, who is interested to publish his works on your netlabel, approach you?

Sascha: Some artist like Weites Luftmeer or Lubinka, released vinyl too after the re-release on Aumega Project and this is how they found their way to your magazine.
Other artist like Mike Häfliger, who plays also in the Space Invaders, or Klaus Morlock who is well known for his soundtracks in the seventies and you maybe read allready about them in other magazines.
First I only asked bands and artist I personally knew if they´re interrested, like f.e. Nicolás Desulovich's Ars Caelum and Ludi Voyak from Argentina, who´s also running Nebular Silence, a very interesting netlabel. Or the Mayan Ruins from the United States, I already know since a few years.
Anytime I also look on the popular sites for new bands.
It happens naturally too, that other artist give me tips and send me material from friendly bands.
Otherwise some artists send me their material via e-mail. But the most music I found by myself.
If somebody are interested in release their music on Aumega Project, the best way is to send me their material via e-mail aumegaproject@googlemail.com or contact me via the Aumega Project Facebook site.

Harald G.: Of course is the best music and the best label nothing, if nobody recognises it, so wich media do you use to get your work to public, to reach your target group?

Sascha: At this moment I concentrate mostly in the media radio, thus I have f.e. some permanent monthly radio shows, at the Underground ÄxpÄrten and Radio Sunrise (every first saturday at 10:00 pm CET) as well as on Wild Thing and at Exarhiotis (every first sunday at 01:00 pm CET) where I present the Aumega Project program.
Soon there will also be a show on Marmalade Radio and I think this will not be the last radio station. You can listen to the shows also on Mixcloud.
Otherwise I use anything available to get heard.
F.e. I send the releases to blogs and mags and of course I spread flyers.
In this year there will come also much more on YouTube, but I don't want to spoiler to much about this.

Harald G.: In the name of our editorial staff and in the name of all readers, I say thank you for this interview and wish you much success for your future. And like always the final words may belong to you...

Sascha: In the end, I might want to point out two samplers. For one thing, that would be "A Trip Into A New State Of Mind Vol. 1", who presents a nice over 4 hours long overview of the Aumega Project and Nebular Silence program and their will be also come a new sampler "Far Beyond New Galaxies" who will be release on march the 2nd.
A release radio special will be take place on the same day on Radio Sunrise at 10:00pm CET. Who likes to listen is very welcome, I´d appreciate.
More Sampler-Specials will take place on Exarhiotis and on Wild Thing Radio on Sunday, March the 12th at 1:00pm CET and on ISKC-Radio on March the 20th at 09:00pm CET.

I thank you and the whole team very much for the interest, for your time and effort, stay healthy and keep going on.

I also thank the reader for his interest and for his time, I hope he could find some music and have a great time.